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DE0006047004 604700 -   € -   €
 
 
 

HeidelbergCement Wiederaufbau in Japan sorgt für Zusatzgeschäft und steigende Preiserwartungen


12.05.2011
Oldenburgische Landesbank

Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, stuft die Aktie von HeidelbergCement (ISIN DE0006047004 / WKN 604700) von "kaufen" auf "aufstocken" herab.

HeidelbergCement rechne sich gute Chancen aus, dass der Wiederaufbau nach dem katastrophalen Erdbeben in Japan das Geschäft des Baustoffherstellers belebe. Da die Heidelberger derzeit noch kein Geschäft in Japan machen würden, seien sie von der Krise nicht unmittelbar betroffen. Mit Produktionsanlagen in Indonesien, die Zement nach Japan liefern könnten, seien die Deutschen jedoch in der Region vertreten.

Vorstandschef Scheifele habe bekannt gegeben, dass HeidelbergCement "Auf jeden Fall dort kein Geschäft verlieren wird, weil wir bislang in Japan gar nicht tätig sind." Die Zerstörungen in Nippon, die einen gewaltigen Materialbedarf für den Wiederaufbau nach sich ziehen würden, hätten für den Baustoffkonzern positive und negative Folgen. "Im Moment haben wir den Eindruck, dass die positiven die negativen Effekte übertreffen", habe der Vorstandschef gesagt. Japan sei derzeit Netto-Zementexporteur mit 11 Mio. t p.a., das Material gehe vor allem nach Australien und Kalifornien. Er rechne damit, dass Japan ein Exportverbot für Zement verhängen werde und dann zum Zementimporteur werde. Deshalb könne es zu einer Verknappung von Zement und Klinker in Asien kommen, die zu höheren Preisen in der Region führe. Auch in Kalifornien und Australien, wo die Deutschen ebenfalls vertreten seien, könnten infolge absehbarer Lieferausfälle aus Japan die Preise steigen.


HeidelbergCement habe im abgelaufenen Quartal vom milden Winterwetter in Europa und von der wirtschaftlichen Erholung weltweit profitiert. Der Umsatz sei um 19,4% auf 2,6 Mrd. Euro gestiegen. Im vergangenen Jahr sei der Erlös auf vergleichbarer Basis noch um 0,5% geschrumpft. Das operative Ergebnis habe sich im Auftaktquartal 54 Mio. Euro verbessert, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust angefallen sei. Für das Gesamtjahr sei mit einem Nettogewinnzuwachs um 100% auf 684 Mio. Euro zu rechnen. Auch bei der Entschuldung gehe es weiter voran, die Nettofinanzverbindlichkeiten sollten um 730 Mio. Euro gesenkt werden. Auch die Ratingheraufstufung durch Fitch werde die Refinanzierungskosten weiter senken. Die Eigenkapitalquote betrage mittlerweile wieder 45% und das Unternehmen habe auch die Rohmarge deutlich auf nun über 20% steigern können.

Das wirtschaftliche Umfeld spreche für HeidelbergCement. Der Wiederaufbau in Japan und die anziehende Weltkonjunktur seien positive Treiber für eine zyklische Aktie wie HeidelbergCement. Ebenso gefalle die konsequente Schuldentilgung und die sich abzeichnenden Ratingverbesserungen. Die Analysten würden dabei bleiben.

Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank stufen die HeidelbergCement-Aktie von "kaufen" auf "aufstocken" zurück. (Analyse vom 12.05.2011) (12.05.2011/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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